Lebenshilfe NRW wählt drei neue Vorstandsmitglieder
Die außerordentliche Landesdelegiertenversammlung der Lebenshilfe NRW hat am vergangenen Samstag in Herdecke drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. 77 Delegierte und insgesamt 117 Teilnehmende kamen dafür zusammen.
Neben den Wahlen präsentierten der Landesvorstand, die Regionalgruppe Niederrhein sowie die Regionalgruppe Ruhrgebiet Westfalen unterschiedliche Modelle für die künftige Aufstellung des Landesverbandes.
Zwei neue Vorstandspositionen bei der Lebenshilfe NRW durch Satzungsänderung
Grundlage für zwei der drei Neuwahlen war eine Satzungsänderung vom November 2025. Mit ihr wurden zwei zusätzliche Vorstandspositionen geschaffen, die den leistungserbringenden Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe NRW mehr Gewicht im Landesverband geben sollen. Hintergrund ist eine Beitragsanpassung einige Jahre zuvor, durch die diese Organisationen einen deutlich größeren finanziellen Beitrag leisten als zuvor. Die neuen Positionen sollen sicherstellen, dass ihre Expertise und ihre Belange künftig stärker im Vorstand der Lebenshilfe NRW vertreten sind.
Für diese beiden Positionen wählten die Delegierten Britta Maihs-Ulitzka, Vorständin der Lebenshilfe im Kreis Steinfurt (LWL), und Michael Reichelt, Geschäftsführer der Lebenshilfe Duisburg Heilpädagogische Sozialdienste gGmbH – mit großer Mehrheit.
Vakanten Vorstandsposten bei der Lebenshilfe NRW neu besetzt
Darüber hinaus wählten die Delegierten Martin Preiß in den Vorstand der Lebenshilfe NRW, der einen durch Rücktritt vakant gewordenen Posten übernimmt.
Aufgaben des neuen Vorstands der Lebenshilfe NRW
Der neu aufgestellte Vorstand steht vor bedeutenden Herausforderungen: Er wird sich intensiv mit den anstehenden Reformen des Sozialstaats und den damit verbundenen Kürzungsplänen von Kommunen, Ländern und Bund auseinandersetzen müssen – mit dem Ziel, nachteilige Auswirkungen für Menschen mit Behinderung in NRW abzuwenden. Darüber hinaus wird die künftige Struktur und Ausrichtung des Landesverbandes ein zentrales Thema sein, um die Lebenshilfe NRW als starken Selbsthilfe- und Trägerverband für Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen zu positionieren.
Die Lebenshilfe NRW hat ein wichtiges Treffen gemacht.
Das Treffen war am Samstag in Herdecke.
Herdecke ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen.
Bei dem Treffen waren 117 Menschen dabei.
77 davon durften abstimmen.
Diese Menschen heißen Delegierte.
Was ist bei dem Treffen passiert?
Die Delegierten haben drei neue Vorstandsmitglieder gewählt.
Der Vorstand ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen leiten die Lebenshilfe NRW.
Die drei neuen Vorstandsmitglieder heißen:
Britta Maihs-Ulitzka
Michael Reichelt
Martin Preiß
Warum wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt?
Die Lebenshilfe NRW hat ihre Regeln geändert.
Das war im November 2025.
Durch die neuen Regeln gibt es zwei neue Plätze im Vorstand.
Diese Plätze sind für Organisationen,
die Menschen mit Behinderung direkt helfen.
Diese Organisationen sollen mehr mitbestimmen können.
Das ist wichtig, weil sie viel Geld in die Lebenshilfe NRW einzahlen.
Und weil sie viel Wissen und Erfahrung haben.
Britta Maihs-Ulitzka und Michael Reichelt haben
diese zwei neuen Plätze bekommen.
Martin Preis hat einen anderen freien Platz bekommen.
Dieser Platz war frei geworden, weil jemand aufgehört hat.
Was macht der neue Vorstand als nächstes?
Der neue Vorstand hat viele wichtige Aufgaben.
Eine wichtige Aufgabe ist:
Der Staat und die Kommunen wollen Geld sparen.
Das könnte Menschen mit Behinderung schaden.
Der Vorstand will das verhindern.
Eine andere wichtige Aufgabe ist:
Der Vorstand will die Lebenshilfe NRW stark machen.
Sie soll eine wichtige Organisation für
Menschen mit Behinderung in NRW bleiben.